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Kath. Jugendreferat und BDKJ Dekanatsstelle Ehingen-Ulm
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Jugendarbeit und Schule

Im Dekanat Ehingen-Ulm laufen derzeit diverse Projekte im "neuen" Feld Jugendarbeit und Schule. Weitere Informationen gibt es hier oder gerne immer persönlich bei uns.

Das Junior-Schülermentoren Projekt mit der Realschule Ehingen

Was ist ein Schülerpate?
Im Rahmen des Junior-Schülermentoren Projekt werden SchülerInnen der 9. Klasse zu SchülerpatInnen ausgebildet. Sie übernehmen die Patenschaft für die neuen SchülerInnen der fünften Klassen und erleichtern ihnen den Einstieg in der neuen Schule.
Die Ausbildung und Begleitung leistet der BDKJ Ehingen-Ulm mit der Fachstelle Jugendarbeit und Schule des BDKJ in Wernau. Die Realschule Ehingen nennt einen festen Ansprechpartner, der das Projekt von Seiten der Schule begleitet.

In der Regel sind zwei 9er für eine 5. Klasse zuständig und machen im Laufe des Schuljahrs verschiedene Aktionen wie z.B. eine Faschingsparty, Hausaufgabenbetreuung oder einen Spielenachmittag. Ein Schülerpate hat die Aufgabe Verantwortung für die SchülerInnen der fünften Klassen zu übernehmen und ihnen den Einstieg in die neue Schule so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

Drei Bausteine des Projekts
Das Schülerpatenprojekt besteht aus 3 großen Bausteinen, die für alle verpflichtend sind.

Zu Beginn steht eine 2,5 tägige Qualifizierung mit dem BDKJ. Dort bekommen die SchülerpatInnen einen Einblick in die Methoden und Arbeitsweise der Jugendarbeit. Viele Spiele werden praktisch erlernt, Ideen und Pläne für das kommende Schuljahr werden geschmiedet. Die zukünftigen SchülerpatInnen verbringen gemeinsam 2,5 Tage in einem Bildungshaus und werden dort geschult.

Am besten lernen die SchülerInnen in der Praxis. Aus diesem Grund ist der zweite Baustein der Qualifizierung ein Praktikum in der kirchlichen Jugendarbeit.
In der kirchlichen Jugendarbeit gibt es ausgebildete JugendgruppenleiterInnen, die Gruppenstunden, Ferienfreizeiten oder andere Aktionen für Kinder und Jugendliche organisieren und durchführen.
Sie übernehmen Verantwortung für Kinder und Jugendliche. Viele JugendgruppenleiterInnen verfügen über eine jahrelange Erfahrung. Die SchülerpatInnen sollen bei diesen JugendgruppenleiterInnen hospitieren und teilweise auch selbst die ein oder andere Aufgabe übernehmen. Sie lernen hier am Modell, wie sie ihrer Verantwortung als SchülerpatIn gerecht werden.
Das Praktikum kann z.B. bei der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg), der KSJ (katholische Studierende Jugend) oder beim BDKJ direkt abgeleistet werden. Die Einteilung der Praktikumstellen wird auf dem Kurs vorgenommen.

4-5-mal treffen sich die SchülerpatInnen mit der zuständigen Jugendreferentin und der FSJlerin im BDKJ Jugendbüro Ehingen zu den Begleittreffen. Dort werden Aktionen und Projekte besprochen, Probleme und offene Fragen geklärt.

Gegen Ende des Projektes findet ein Praxistag statt.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die SchülerInnen ein Zertifikat, das die Teilnahme an der Ausbildung bestätigt.

Weitere Informationen erhalten sie/ihr bei der Fachstelle Jugendarbeit und Schule